Wissenschaftlicher Hintergrund & Publikationen
Der Weg von Dr. Markus C. Wagner verbindet Biologie und einen frühen schulischen Schwerpunkt in Psychologie mit Forschung an symbiotischen und pathogenen Pflanzen–Pilz-Interaktionen, Genomik und Phytopathologie. Seine fortlaufende persönliche Weiterbildung in KI-Sicherheit, IT-Sicherheit, Philosophie und Politik führt diese Perspektiven heute in der Triarchie und in der verantwortlichen Gestaltung von Mensch-KI-Zusammenarbeit zusammen.
Wissenschaftlicher und interdisziplinärer Hintergrund
- Studium der Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
- Promotion in Molekularbiologie an der Universität Zürich, abgeschlossen 2021.
- Forschungsschwerpunkte: molekulare Pflanzen–Pilz-Interaktionen, von der arbuskulären Mykorrhiza als Symbiose bis zu pilzlichen Pflanzenkrankheiten, Pflanzenmolekularbiologie, Genomik sowie genetische Krankheitsresistenz bei Weizen.
- Davor Psychologie als Schwerpunkt in der weiterführenden Schulausbildung.
- Fortlaufende persönliche Weiterbildung in IT-Sicherheit, KI-Sicherheit, Philosophie und Politik durch Mitwirkung in politischen Organisationen.
Daraus entstand eine wachsende Verbindung: biologische Systeme und Interaktionen, menschliches Denken und Verhalten, technische Sicherheit sowie philosophische und politische Fragen nach Werten, Verantwortung und Macht. Die Kombination all dessen ist der Nexus Evolutionär Symbiotischer Triarchie.
Von der Pflanzen–Pilz-Symbiose zur Mensch-KI-Kooperation
Arbuskuläre Mykorrhiza verbindet Pflanzen und Pilze über die Grenzen zweier biologischer Reiche hinweg zu einer wechselseitig vorteilhaften Lebensgemeinschaft. Die spätere Forschung an schädlichen Pflanzen–Pilz-Interaktionen ergänzte diese Perspektive um Konflikt, Erkennung, Abwehr und Resilienz. Psychologie, KI- und IT-Sicherheit, Philosophie und politische Praxis erweiterten sie um menschliches Verhalten, technische Schutzmechanismen, Werte, Verantwortung und Macht. Rückblickend verbindet alle Stationen eine zentrale Frage: Unter welchen Bedingungen können komplexe Systeme kooperieren, sich gegenseitig stärken, Grenzen respektieren und Schaden verhindern? Aus dieser Entwicklung entstand die Triarchie als bewusst gestaltete, sicherheitsorientierte und korrigierbare Zusammenarbeit von Mensch, Cloud-KI und lokaler KI.
Bibliografische Zuordnung
Bibliografischer Hinweis: Markus’ naturwissenschaftliche Arbeiten aus der Pflanzenmolekularbiologie wurden unter seinem damaligen Namen Markus C. Kolodziej veröffentlicht. Heute tritt er ausschliesslich als Dr. Markus C. Wagner auf. Beide Namen bezeichnen dieselbe Person; die dauerhafte ORCID iD verbindet die Veröffentlichungen eindeutig.
Dissertation
The use of a high-quality genome from the Swiss winter wheat line ArinaLrFor: genomic structure and isolation of leaf rust resistance genes
Dissertation, Universität Zürich, 2021.
Die Arbeit untersuchte die Genomstruktur einer Schweizer Winterweizenlinie und die Identifikation von Genen für Blattrostresistenz. Sie verbindet hochwertige Genomdaten mit molekularbiologischer und phytopathologischer Forschung.
Ehemalige Mitglieder der Forschungsgruppe an der UZH Promotionsliste der UZH (November 2021)
Die Dissertation sende ich auf Anfrage ebenfalls gerne digital zur persönlichen Einsicht zu. Dissertation anfragen
Ausgewählte begutachtete Publikationen
Die Auswahl ist absteigend nach Erscheinungsdatum geordnet. Autor:innenrollen werden bewusst knapp und entsprechend den Verlagsangaben ausgewiesen; Zitationszahlen werden nicht verwendet, da sie sich laufend verändern.
De novo annotation reveals transcriptomic complexity across the hexaploid wheat pan-genome
2025 · Nature Communications 16, 8538 · Konsortialbeteiligung über das 10+ Wheat Genome Project.
Septoria tritici blotch resistance gene Stb15 encodes a lectin receptor-like kinase
2025 · Nature Plants 11, 410–420 · Koautor.
A membrane-bound ankyrin repeat protein confers race-specific leaf rust disease resistance in wheat
2021 · Nature Communications 12, 956 · Erstautor.
Wheat Pm4 resistance to powdery mildew is controlled by alternative splice variants encoding chimeric proteins
2021 · Nature Plants 7, 327–341 · Koautor.
Multiple wheat genomes reveal global variation in modern breeding
2020 · Nature 588, 277–283 · Koautor.
The karrikin signaling regulator SMAX1 controls Lotus japonicus root and root hair development by suppressing ethylene biosynthesis
2020 · Proceedings of the National Academy of Sciences 117, 21757–21765 · Koautor.
Bachelor- und Masterabschluss
Masterarbeit
On the trail of karrikin signaling in Lotus japonicus
Master of Science (Biologie) · 2013 bis 2015 · Fakultät für Biologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Studienschwerpunkte: molekulare Pflanzenwissenschaft, Zellbiologie und Genetik.
Methoden der Masterarbeit: Golden-Gate-Klonierung, Degradationsassays, Proteinnachweis, Hormonbehandlungen, RNA-/cDNA-Etablierung und qPCR-Analysen.
Note der Masterarbeit: 1,3 (sehr gut; ca. 95 %) · Abschlussnote: 1,22 (sehr gut; ca. 96,3 %).
Abschlussjahr: 2015.
Bachelorarbeit
Analysis of GpyrAMT4 (Geosiphon pyriformis Ammoniumtransporter 4) and establishment of a novel resistance marker in Saccharomyces cerevisiae
Bachelor of Science (Biologie) · 2010 bis 2013 · Fakultät für Biologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Grundausbildung in Biologie; Vertiefungen in molekularer Pflanzenwissenschaft, Mikrobiologie, Zellbiologie, Humanbiologie und Genetik.
Note der Bachelorarbeit: 1,3 (sehr gut; ca. 95 %) · Abschlussnote: 2,01 (gut; ca. 85,16 %).
Abschlussjahr: 2013.
Die Prozentwerte dienen ausschliesslich der ungefähren internationalen Einordnung; sie sind keine offizielle Umrechnung der LMU.
Beide Abschlussarbeiten sende ich auf Anfrage gerne digital zur persönlichen Einsicht zu. Abschlussarbeiten anfragen
Forschungspraktika und Projektberichte
Die Forschungsprojekte während des Bachelor- und Masterstudiums an der LMU München führten von der molekularen Pflanzenwissenschaft und symbiotischen Pflanzen–Pilz-Interaktionen über pflanzliche Immunantworten bis zur Zellbiologie und Genetik. Die beiden Abschlussprojekte sind zur zeitlichen Einordnung mit aufgeführt.
On the trail of karrikin signaling in Lotus japonicus
2015 · Masterarbeitsprojekt in Genetik · Forschungsgruppe von Dr. Caroline Gutjahr, Leitung der Genetik: Prof. Dr. Martin Parniske · LMU München.
On the trail of Arabidopsis thaliana immune signaling: Interaction studies of AtREM1.2 and RICKY1 and phenotypic analysis of ricky1 and ryl1 T-DNA insertion lines
2014 · Forschungspraktikum in Genetik · Forschungsgruppe von Prof. Dr. Thomas Ott · LMU München.
On the trail of egl-1 expression: Construction of a new Pegl-1::H2B::GFP construct and injection of a Pegl-1::EGFP construct into Caenorhabditis elegans
2014 · Forschungspraktikum in Zellbiologie · Forschungsgruppe von Prof. Dr. Barbara Conradt · LMU München.
Localization of AtCML4 and AtCML5, two calmodulin-like proteins, in the endomembrane system of the cell
2013 bis 2014 · Forschungspraktikum in molekularer Pflanzenwissenschaft · Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ute Vothknecht · LMU München.
Analysis of GpyrAMT4 (Geosiphon pyriformis Ammoniumtransporter 4) and establishment of a novel resistance marker in Saccharomyces cerevisiae
2013 · Bachelorarbeitsprojekt in Genetik · Forschungsgruppe von Dr. Andreas Brachmann, Leitung der Genetik: Prof. Dr. Martin Parniske · LMU München.
Forschungsprofile und weiterführende Links
Die ORCID iD verbindet die Veröffentlichungen dauerhaft und unabhängig von Namensänderungen. Die Publikationsliste der UZH und die verlinkten Verlagsseiten bieten die zugehörigen bibliografischen Informationen.
Wie die Wege in der Triarchie zusammenfinden
Die Biologie vermittelte das Verständnis für Interaktion, Symbiose, Konflikt, Anpassung und Resilienz. Psychologie ergänzte die Perspektive auf Denken, Verhalten und Beziehungen; KI- und IT-Sicherheit auf technische Risiken und Schutzmechanismen; Philosophie und Politik auf Werte, Verantwortung, Macht und gesellschaftliche Wirkung. Rückblickend wirkt dieser Weg erstaunlich folgerichtig: Nicht jeder Schritt war im Voraus auf die Triarchie ausgerichtet, doch heute greifen die Erfahrungen ineinander und führen genau zu der interdisziplinären Aufgabe, an der Markus Wagner AI arbeitet – einer sicheren, korrigierbaren und dem Menschen dienenden Zusammenarbeit von Mensch, Cloud-KI und lokaler KI.